Pressestimmen 1998 - 2015


2015

Reutlinger Generalanzeiger, 22.9.2015

„Vor 300 begeisterten Zuhörern verwandeln die prämierten Sänger und das ausgezeichnete Instrumentalensemble Capella Principale unter der packenden Leitung von Jochen Arnold Händels Werk in Klänge der Hoffnung.“ (Hildesheimer Allgemeine, 22.9.2015)
„Man hielt als Hörer immer wieder den Atem an über die musikalische Klasse und nuancierte Perfektion von Gesang und Spiel. Fein austarierte Doppelchöre und Fugen mit gerade mal zwanzig Stimmen, filigrane Duette, plastische Rezitative… dazu dezent solistische Passagen für die Instrumente bis hin zu triumphierenden Fanfaren… Der Applaus der Zuhörerschar hielt gewiss gut zehn Minuten an.“

2014

Hildesheimer Allgemeine, 19.8.2014, Hildesheimer Dom, Monteverdi, Marienvesper

Was Arnolds Interpretation der „Marienvesper“ auszeichnet, ist das vollkommene Durchdringen des Textes – der Dirigent ist ja auch Theologe – und der Musik Monteverdis. Und so bildet sein Musizieren denn auch eine Wiedergabe, die diese Verzahnung von Wort und Musik aufs Genaueste, das heißt aber auch aufs Musikalischste, deutlich, nachvollziehbar, nachempfindbar werden lässt.

Die Sänger setzen Taktschwerpunkte aus dem Geist, der Erfordernis der Musik, singen auf das Ziel der jeweiligen Phrase zu. Koloraturen sind an keiner Stelle aufgesetzt oder Darstellung gesanglicher

Fertigkeiten, sondern erwachsen natürlich aus der kompositorischen Textinterpretation Monteverdis. Das Ensemble „Gli Scarlattisti“ erfüllt die Musik, wenn es erforderlich ist, mit einer geradezu federnden Leichtigkeit, die allerdings an keiner Stelle mit Leichtfertigkeit verwechselt werden darf.

Das wunderbare Barockorchester „Capella Principale“ ist von derselben Qualität wie der Chor. Es spielt mit herausragend deutlicher und zugleich natürlicher Artikulation, überlagert die Sänger an keiner Stelle. Chor und Orchester bilden vielmehr eine vollkommene Einheit…

Hildesheimer Allgemeine 16.8. Jubilate Deo, Michaeliskirche

Die Künstler aus Deutschland und der Schweiz kultivieren Alte Musik durch das Ausloten aller Nuancen. Die 16 Sänger und sieben Instrumentalisten lassen Musik aus sich heraus sprechen und wirken.

Auch der Reiz der unterschiedlichen Besetzungen und die inszenierten Raumklänge wirken besonders eindringlich. Hier versteht es sich schon von selbst, dass Michael Praetorius’ Choralkonzert „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ besonders hell aufgeht.

Erstklassig glückt auch Johann Rosenmüllers „Dixit Dominus“. Die Ausdrucksstärke und Leichtigkeit der Koloraturen und auch die sensibel gearbeiteten polyphon und homophon geführten Abschnitte ergreifen. Die Bilderflut des Werks von der Himmelfahrt bis zur Vorstellung von der Apokalypse, die differenzierte Ausgestaltung der Wort- und Tonzeichnungen, die auch durch die prägnanten Rhythmen und Taktwechsel regelrecht vor Augen geführt werden, hinterlassen tiefe Eindrücke. Diesen Musikern gelingt es dank ihrer feinsinnigen Interpretationen, das Publikum direkt mit ins Boot der Bibeltextvertonungen zu nehmen.

Zu einem der beeindruckendsten Klangerlebnisse gedeiht Heinrich Schütz’ vierchöriges Werk „Jauchzet dem Herren“ (SWV 47), ebenfalls aus den 1619 komponierten „Psalmen Davids“. Schlanke, zugleich große Klänge und nahezu überhaupt kein Nachhall lassen staunen. Aus allen vier Himmelsrichtungen tragen die Stimmen hier ihr Jauchzen zusammen und entlassen dazu geradezu himmlische Raumklänge mit Quadrophonieeffekt.

Standing Ovations und Bravo-Rufe von den 250 Konzertbesuchern.

2013

Hildesheimer Allgemeine, Brahms, Deutsches Requiem, Klavierfassung 05.10.2013

Zwischen seliger Ruhe und Dramatik.

… Textverständlich und tadellos intonierend gehen die homogenen Ensembles ans Werk. Die Helligkeit und die erstklassige Stimm-Mischung im Eingangssatz „Selig sind, die da Leid tragen“ lassen die ernsthaften Schatten immer wieder ziehen. Im Eingangssatz liegt auch die Kernaussage des Werks „denn sie sollen getröstet werden“ aus der Bergpredigt. Die verwobenen Kontraste vereinen sich insgesamt im hellen Grundtenor. Und den zu treffen gelingt den Interpreten im gesamten Stück einhellig.

Zu den herausragenden Momenten des Abends zählt die Wiedergabe des fünften Stücks „Ihr habt nun Traurigkeit“ mit der Sopranistin Roterberg. Die Sängerin schmückt mit ihrer glockenhellen Stimme die frohen Farben samtig und innig aus. Diese liebliche Darbietung berührt direkt auch dank der still gezeichneten Chorphrase „Ich will euch trösten“. Der Bariton Hamann fällt durch seine satten, tragenden Tongebungen auf. …. Großes Lob auch für den Pianisten, der wie die Vokalsolisten zum Kreis der vielfach ausgezeichneten Künstler zählt. Payer glückt es, orchestralen Stimmungsreichtum auf den Flügel zu übertragen und die kunstvoll konzertante Weite abwägend und pianistisch feinsinnig in alle Stimmungslagen zu lenken.

Standing Ovations von den gut 300 Konzertbesuchern für die Solisten, Choristen, den Pianisten sowie den Leiter Jochen Arnold.

CHOR aktuell, September 2013

Eine fein zusammengestellte Auswahl von Motetten und Geistlichen Konzerten Andreas Hammerschmidts ist auf dieser CD versammelt, der zweiten, die Jochen Arnold mit Gli Scarlattisti diesem Komponisten zugedacht hat…. Jochen Arnold führt Gli Scarlattisti zu schlankem und schnörkellosem Musizieren. Beeindruckend sind ebenso die Klarheit und Transparenz wie die Geschmeidigkeit, mit der er sein Ensemble agieren lässt. Hammerschmidts gelegentliche gravitätische Musik ist ebenso auf den Punkt getroffen wie Rosenmüllers oberstimmen-betonter Satz.

Andreas Waczkat, Concerto, Dezember 2013
Georg Friedrich Händel, O praise the Lord, erschienen Herbst 2008

Hildesheimer Allgemeine, Programm Toleranz (Barock – Avantgarde, Pop); 10.09.2013

Toleranz geht auch locker und flockig

… Ein besonderer Höhepunkt des Konzerts liegt in Arnolds 1998 komponiertem avantgardistischem Werk Dipytchon secundum Iohannem, das der Leiter dem Ensemble Gli Scarlattisti gewidmet hat.

Sprechgesänge, Geräusche, Flüstern, expressionistische Tonsprache und grelle Klangschärfen vereinen 12 Vokalsolisten im sog. Johannesprolog…. Hier findet das alte Wort in der kompositorischen Kunst des 20. Jh. seinen Platz…. Schwung und pure Spielfreude dominieren den dritten Konzertabschnitt. „Bach meets Jazz/Gospel“ reißt das Publikum vom ersten Ton an fast von den Stühlen…. Mächtiger Beifall für diesen durchdachten Beitrag, der an das Themenjahr 2013 der Evangelischen Kirche in Deutschland anknüpft.

Kai Koch, Musik & Kirche, Juli/August 2013

Hammerschmidt: Also hat Gott die Welt geliebt

Sanftes Leuchten

(urs) Andreas Hammerschmidt und Johann Rosenmüller gehören zur Gruppe der großen evangelischlutherischen Kirchenkomponisten des Barock. Das Album mit dem Vokalsolisten-Ensemble Gli Scarlattisti samt Instrumentalisten unter der Leitung von Jochen Arnold bringt die Motetten, Concerti und Kantaten beider barocker Meister mit eindringlicher Hinwendung und prägnanter Artikulation zum Klingen. Das weiche Klangbild lässt die sakralen Werke, die das neutestamentliche Geschehen von der Kreuzigung über die Auferstehung bis zum Pfingstwunder vertonen, sanft leuchten. Choräle und gesangliche Dialogszenen zeugen vom Bemühen, den Himmel auf die Erde zu holen. (Carus)

Mannheimer Morgen, 08. 08. 2013

In der letzten Weihnachtsausgabe dieser Zeitung habe ich eine CD mit Werken des deutschen Frühbarockmeisters Andreas Hammerschmidt besprochen, die von den Ausführenden - dem Ensemble „Gli Scarlattisti" unter der Leitung von Jochen Arnold - mit professionellem Anspruch und großer Musikzierlust interpretiert werden. Hoch erfreulich, dass hier nicht innegehalten, sondern weiter produziert wird. Neun weitere Motetten Hammerschmidts kommen textlich weitgehend aus dem österlichen Festkreis und zeigen ihren Schöpfer als einen mehr als bloß gediegenen Tonsetzer. Zudem sind die meist sechsstimmigen Motetten auch für Amateurchöre absolut in Reichweite. Eine Ergänzung bietet - wie schon auf der ersten CD - ein Werk von Hammerschmidts Zeitgenossen Johann Rosenmüller; hier ist es sein Psalm „Dixit Dominus" für Soli, Chor und kleines Streicherensemble.

Gustav Danzinger

diverdi, Februar 2013

Virtuos, immer präzise und wohlklingend stellen sich Gli Scarlattisti mit Jochen Arnold vor. Der Carus-Verlag hat diese CD als erste von zwei Veröffentlichungen angekündigt – diesen Aufnahmen sind viele neugierige Ohren zu wünschen.

NDR, Januar 2013

Andreas Hammerschmidt (1611/12-1675) is celebrating, give or take a year - no one is quite sure - his 400th birthday. The Bohemian-born composer moved to Saxony in his youth, becoming an organist in the prosperous city of Zittau. … Hammerschmidt is represented here by ten compositions starting with Machet die Tore weit, a six part motet on Psalm 24, festive and jubilatory.  Ehre sei Gott in der Höhe is particularly well performed by the ensemble, Gli Scarlattisti directed by Jochen Arnold. Here the affirmative and flowing tempo is subtly modified. The echoing polyphony and brass writing in Das Wort ward Fleisch is in the best German style, conveying its textual message with both richness and directness. Deft echo effects enhance the motet Das ist je gewisslich wahr where, once again, that burnished German School brass writing presents a warmly supportive cushion of sound….. Extremely well recorded, and scrupulously performed, this celebratory tribute makes a good case for Hammerschmidt's small-scale but enjoyable works.

Andreas Hammerschmidt: Also hat Gott die Welt geliebt, Rosenmüller, Dixit Dominus erschienen Frühjahr 2013

Eindrucksvolle Schlichtheit

Die CD „Also hat Gott die Welt geliebt" des Ensembles Gli Scarlattisti unter der künstlerischen Leitung von Jochen Arnold forciert weiter den positiven Eindruck, den schon seine anderen Veröffentlichungen bei Carus hinterlassen haben. Die Interpretation der Werke, die technisch, stilistisch und vor allem äußerst differenziert und ästhetisch reizvoll dargeboten werden, ist kurzweilig und reich an Liebe fürs Detail. Die meist polyphonen, vielstimmigen, generalbassbezogenen Motetten in wechselnder Mehrstimmigkeit und die Concerti von Hammerschmidt erinnern durch viele solistische Passagen stellenweise an die geistlichen Konzerte von Heinrich Schütz. Die Solisten meistern diese Anforderungen zwischen Chor- und Solosänger(in) stets souverän mit Beweglichkeit und dezentem Vibrato.

Die stimmliche Flexibilität des Ensembles erfreut ebenso wie die klare Intonation, die organischen Entlastungen der Nachsilben und der belebende Ausdruck. Arnolds Gespür für die gelungene Wechselwirkung zwischen feinster Textausdeutung sowie kreativer Klangvorstellung und Wahl der Tempi lassen jedes Werk mit tiefgehender musikalischer wie theologischer Ausdeutung erblühen.

An wenigen Stellen in großer Besetzung ist wohl wegen der Aufnahmetechnik bzw. der akustischen

Gegebenheiten das Textverständnis aufgrund der Balance zwischen Instrumenten und Vokalensemble leicht eingeschränkt. Dennoch ist von Seiten der Instrumentalisten das Streben nach einer transparenten und durchlässigen Spielweise deutlich zu hören. Das hervorragende zweisprachige Booklet mit recht umfangreichen, aber dennoch präzisen und profunden Anmerkungen zu Komponisten und den ausführenden Musikern erläutert äußerst passend den zunächst vielleicht fehlenden Bezug der Zusammenstellung von Werken der Zeitgenossen Hammerschmidt und Rosenmüller. Arnolds wortgewandte musikalisch-theologischen Analysen inklusive Text- und Übersetzungsabdruck trösten in Kombination mit der ansprechenden Musik

darüber hinweg, dass die Aufnahmen von Rosenmüllers Dixit Dominus bereits zehn Jahre

zurückliegen.

Insgesamt lässt sich die CD wärmstens Liebhabern alter Musik in historischer Aufführungspraxis ans Herz legen. Sie bietet dem Hörer sowohl durch die Zusammenstellung als auch durch die interpretatorische Gestaltung eine sehr empfehlenswerte Sammlung, bei der vor allem der Klang im Vordergrund steht.

Interpretation *****

Aufnahme ****

Booklet *****

2012

Early Music Review, December 2012

Motetten von Andreas Hammerschmidt und Johann Rosenmüller gehören in vielen Kirchenchören zum festen Repertoire. Repräsentative Einspielungen sind eher selten und beschränken sich oft auf Einzelwerke. Jochen Arnold und sein Vokal-/Instrumentalensemble »Gli Scarlattisti« erbringen mit der Aufnahme von zehn Hammerschmidt-Motetten mehr als eine dokumentarische Leistung. Die subtilen klanglichen Affekte der früh-barocken Motettenkunst sind treffend umgesetzt. Transparenz des Klangbildes und Klarheit der Linien genügen gleichfalls hohen künstlerischen Standards. Gerade in Rosenmüllers Magnificat gelingt ein die neun Sätze überzeugend verklammernder Spannungsbogen. Eine ausgezeichnete CD, die dem Hörer viel Bekanntes und Seltenes aus dem Advents- und Weihnachtsfestkreis bietet.

Glaube + Heimat, Mitteldeutsche Kirchenzeitung

La interpretación de la agrupación que dirige Jochen Arnold saca partido del carácter festivo de esta música tan notable, con un manejo excelente del equilibrio entre solistas, ripieno e instrumentos, lleno de energía.

Manuel de Lara

WDR 07.12.12

"Machet die Tore weit" - Andreas Hammerschmidts berühmte gleichnamige Motette ist das Motto der Produktion mit den Stuttgarter Hymnus-Chorknaben. Dasselbe Motto und dasselbe Stück hat auch der Stuttgarter Carus-Verlag als Überschrift für seine neue CD gewählt. Hier musizieren Gli Scarlattisti, ein Ensemble, das sich auf die Interpretation barocker geistlicher Vokalmusik spezialisiert hat und dem entsprechend ohne moderne Zutaten auskommt. Kraftvoll, rhythmisch präzise und rhetorisch ausgefeilt öffnen sich Hammerschmidts Tore in der Interpretation von Gli Scarlattisti. Klar ist die Diktion sowohl in den solistischen wie auch in den chorischen Abschnitten der Musik. Auf der neuen CD des Carus-Verlages ist ausschließlich Barockmusik zu hören. Blas- und Streichinstrumente verdoppeln nach Bedarf die Stimmen wie zur Entstehungszeit der Musik üblich. Die Balance stimmt zwischen allen beteiligten Klangkörpern.... Die neue CD des Carus-Verlages bietet eine interpretatorisch ausgefeilte und auch vom Repertoirewert her bemerkenswerte CD, auf der allerdings mit gerade einmal 47 Minuten 30 Sekunden Spielzeit noch das eine oder andere Stück locker Platz gefunden hätte.

Reutlinger Generalanzeiger, 06.11.2012 (Monteverdi, Marienvesper)

Mit den 15 Sängerinnen und Sängern des Ensembles ‚Gli Scarlattisti‘ und vier Continuisten hat Jochen Arnold Monteverdis ‚Marienvesper‘ in eine berührende, klangschön klare Vergegenwärtigung geholt. Die Farbigkeit dieser konstant schlanken, deutlichen und dabei von innen her reichen Wiedergabe wurde zum Erlebnis, ja zu einem andächtigen Wahrnehmen höchster stilistischer Kompetenz in Verständnis und Auslegung dieser Musik. Die feine Kunst der Tongebung und Stimmführung bis in zarteste Bebungen des Tons hinein, die wundervollen Wechsel zwischen den Registern, von denen ein jedes selbst in der breitesten Mehrstimmigkeit leuchtend präsent  ist, ohne zu dominieren, die Impulse des Dramatischen und das Hineinschwingen in ein beseeltes Singen, dieses kollektive Gefühl für Maß und Lebendigkeit und Emotion – alles das hat zu der eindringlich schönen Wiedergabe der Scarlattisti beigetragen.

Andreas Hammerschmidt, Machet die Tore weit, erschienen Sommer 2012

This is the first of two Carus recordings to mark the 400th anniversary of the birthday of Andreas Hammerschmidt. The works are chosen from his considerable printed output, topically including many for Advent and Christmas, combining solo voices, a brightly-voiced choir and a wide range of instrumentalists. The balance is very well managed, and the tempi well chosen. The longest work on the disk, though, is not by Hammerschmidt, but rather a setting of the Magnificat in Latin (there are two German settings earlier) by Johann Rosenmüller, of which The Early Music Company publishes my edition. It is an exceptionally fine setting for SSATB, five-part strings (Gli Scarlattisti opt to take the middle parts on gambas) and continuo. As the work seems to be unavailable elsewhere, this would be justification enough to buy this disk. Since it is about time Hammerschmidt's music was more widely performed (it works well with choirs), anyone looking for an alternative (or perhaps a complement) to Schütz should definitely buy this recording.

2011

Für das Jahr 2011 liegen aktuell keine Pressebereichte vor.

2010

Für das Jahr 2010 liegen aktuell keine Pressebereichte vor.

2009

American Record Guide, September/October 2009 (Althouse)

There are four works: Nisi Dominus and Laudate Pueri, both written in Rome in 1707; I Will Magnify Thee, based on the Chandos anthem and written sometime after 1718; and O Praise the Lord with One Consent, which is one of the Chandos anthems, probably written in 1717 or 1718. All, then, are fairly early works and quite Italianate in style. The music is delightful, full of Handelian confidence and vocal virtuosity that translated into his operas. The works have 6 to 8 movements, usually 2 or 3 for chorus, the rest for soloists.

The performances by the Scarlattisti and Capella Principale are very fine—carefully prepared, but still sprightly and enthusiastic. Most impressive, though, is the fine roster of soloists who tackle Handel's passagework with complete assurance. They manage Arnold's often very swift tempos with poise and no sense of distress. Carus includes texts and extensive notes, and their sonics are first-rate. This recording is fully the equal of groups like The Sixteen, who recorded all 11 Chandos anthems some 20 years ago. One might note that the English from the mostly German Scarlattisti is a little accented, but Handel's English was too, so perhaps their pronunciation is "authentic"!

In any case, this is a very fine program.

Hildesheimer Allgemeine, April 2009 (Rosenmüller)

Die Instrumentalisten sind den Sängern ideale Partner, denn beide Gruppen sind sich vollends eins in der Umsetzung: schlanker Klang, immense Wandlungsfähigkeiten für die zahlreichen affektgeladenen Momente, die dieser Musik zueigen sind. Das Magnificat setzen die Mitwirkenden in bewegt-bewegende Tonsprache um. Auch hier sind es die Gegensatzpaare, aus denen die Ensembles ihre Stärken ziehen: schlichte, unforcierte und trotzdem unermüdliche, emotional aufgeladene Klänge, Koloraturen ohne überladene Schwülstigkeit, … bis alles bedächtig und ebenfalls grandios interpretiert ausklingt.

2008

CHRISMON 39 (2008)

Es muss ja nicht immer der ‚Messias’ sein. In jungen Jahren schuf Georg Friedrich Händel wunderbare Psalmvertonungen in lateinischer und englischer Sprache. Diese Neuaufnahme bietet alles: rasende Koloraturen und sanfte Lamenti. Eine überaus lohnenswerte Entdeckung! Carus

Early Music Review

These anthems are […] executed with love and elegance, and in all, this is a highly recommendable disc – and one disc which  nicely reflects a biographer’s famous comment that Handel was ‘German by birth, Italian by style and English by choice’.

SWR 2 Alte Musik – Neue CD’s

Zum Gotteslob findet sich hier eine handverlesene Solistenriege mit einem runden Chorklang zusammen: die von Jochen M. Arnold 1995 gegründeten Gli Scarlattisti […] – I will magnify Thee – wenn das mal nicht oben ankommt!

Klassik.com

Jochen M. Arnold und seine Ensembles ‚Gli Scarlattisti’ und ‚Capella Principale’ musizieren die frischen, unverbraucht musikalischen Werke angemessen: Im Orchester wird ein perfekt fokussierter Klang gepflegt, sind variabel und aktiv artikulierte Linien zu hören. Die Instrumentalisten profilieren sich damit als eigenständiger interpretatorischer Faktor und bieten den Vokalsolisten optimale Entfaltungsmöglichkeiten. Die werden überzeugend genutzt, technisch und in Sachen Stilsicherheit bleiben keine Wünsche offen.

Es gelingt den Ausführenden, diese typischen Händel-Kompositionen mit ihren Stärken zu interpretieren. (Matthias Lange)

New classcis

The finely differentiated tone colors and the transparency are characteristic of the ensemble Gli Scalattisti. These qualities make for a very special listening experience.

Dass die insgesamt sechs Solistinnen und Solisten aus den Reihen des Ensembles selbst kommen und nicht "zugekauft" wurden, ist bereits ein Hinweis auf die historische Ausrichtung der Scarlattisti. Dass von den insgesamt fünfzehn Sängerinnen und Sängern der überwiegende Teil männliche Stimmen sind, davon zwei falsettierende Alti, ist eine weitere Bestätigung hierfür - wie übrigens auch das Instrumentalensemble Capella Principale sowohl von der Größe wie vom Instumentarium her historisch ausgerichtet ist. So ergibt sich ein äußerst transparentes Händel-Klangbild, das eine interessante Alternative bietet zum gewohnt groß besetzten Oratorien-Händel und so manche delikate Stelle bereithält.

Bayern 4 Klassik, 16.06.2008,  Matthias Keller

Der SONNTAG, Wochenzeitung für die Ev.-luth. Kirche 12.10.2008 (Michael Klein)

Transparentes, leuchtendes Klangbild

„Die in jeder Hinsicht stimmige Interpretation zehrt vom perfekten Zusammenwirken der Solisten mit dem glänzend disponierten Kammerchor ‚Gli Scarlattisti’ und der kammermusikalisch besetzten ‚Capella Principale’. […] Eine empfehlenswerte Einspielung, die geistliche Kammermusik Händels in tief durchdachter und tief empfundener Interpretation bietet.“

DIVERDI

Una vision contemplativa

„ Acompanados por el historicista y comptente grupo instrumental Capella Princiale y dirigidos todos por Jochen M. Arnold, [il gruppo vocal Gli Scarlattisti] nos ofrecen una lectura de enorme claridad y tranparencia, llena de serenidad, que invita al contemplación, ayudados por la infinita belleza de la música.

Nienburger Zeitung, 2. September 2008 (Bachmotetten)

Die Gesamtleistung des Ensembles bestach durch ihre neue Qualität. Es scheint so, als ob es mit „Gli Scarlattisti“ gelungen sei, eine perfekte Synthese zwischen diesen Musikauffassungen [der Leipziger und Dresdner Schule] gelungen sei. Auch war es von berückender Schönheit, dass es dem Chor gelang, nach einem kräftezehrenden Programm in der Schlussfuge  „Alles was Odem hat“ von Singet dem Herrn eine fast unglaubliche Steigerung herbeizuführen.

2007

Hildesheimer Allgemeine, 1. September 2007 (Rosenmüller, Vesperpsalmen)

 „Die Psalmvertonungen der Sonntagsvesper verströmen […] musikalisch Frohsinn, die Interpreten brillieren in ihren Parts: exakter, klarer, professioneller Gesang, egal ob solistisch oder chorisch vorgetragen. Die Instrumentalisten sind den Sängern ideale Partner, denn beide Gruppen sind sich vollends einig und eins in der Umsetzung: Schlanker Klang, immense Wandlungsfähigkeiten für die zahlreichen affektgeladenen Momente, die dieser Musik zueigen sind.“

2006

Hessisch-niedersächsische Allgemeine, 12. September 2006 (Monteverdi, Marienvesper)

Unter der Leitung von Jochen M. Arnold fanden die zwölf Sängerinnen und Sänger vom ersten bis zum letzten Ton zu einem brillanten Vortrag… in einem natürlich-ungekünstelten Gesamtklang, homogen, organisch, schlicht bewundernswert. Alles in allem ein Höhepunkt innerhalb der an Spitzenleistungen nicht armen Reihe der Kaufunger Konzerte.

Stuttgarter Zeitung, 12. Juni 2006 (Arnold, Bach, Scarlatti)

Am Ende findet Arnolds Diptychon „zu einer wenn auch moderaten Drastik, die auch die dunklen Seiten der christlichen Erlösungsgeschichte musikalisch übersetzt. Arnolds Werk flankierend, zeigten Scarlattis Stabat Mater und Bachs Motette ‚Jesu meine Freude’ die durchaus speziellen Qualitäten des Ensembles… besonders im dritten und vierten Teil des „Stabat mater“ hörte man, dass Arnolds Ensemble speziell im Sopran und Tenor über großartige Solisten verfügt.“

2005

Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 29.08.2005 (Monteverdi, Marienvesper)

„Die Sänger schaffen aufregend rhythmisierte Koloraturen, einen gravitätisch volltönenden Gesang, und bestechen in jedem Moment der Partitur, die zum Teil höchste Virtuosität verlangt, mit einem unerhört transparenten, vor allem aber wunderschönen Klang wohl gesetzter Erhabenheit.“

Celler Zeitung, 31.08.2005

„Die beeindruckende unmittelbare Wirkung der Aufführung und der hochgradige Spannungsbogen blieb bis zum Schluss erhalten. Einprägsam befestigte der Dirigent Jochen Arnold seinen rhythmisch beweglich gehaltenen Zugriff an der stilistischen Vielfalt und der kontrastiven Struktur des Werkes. Gekonnt hält er die Balance zwischen klangsinnlicher Prachtentfaltung des Chores und der Solostimmen. Es war ein unendlich vielstimmiges Schwingen, das den Zuhörer fesselte und in seinen Bann zog.“

2004

Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 30.8.2004 (Musikalische Exequien, Scarlatti, Stabat Mater)

„Bei aller Kenntnis und Verinnerlichung historischer Aufführungspraxis ... ‚Gli Scarlattisti’ singt hochmusikalisch, äußerst kultiviert, fesselnd... Dissonanzen werden [in Scarlattis Stabat Mater] ebenso zu Höhepunkten wie musikalisch sinnvolle Crescendi. Makellos auch... die Interpretation der Musikalischen Exequien von Heinrich Schütz...  Mit seinem Debüt in Hildesheim als Musiker hat Jochen Arnold beeindruckt.

Die Rheinpfalz, 27.01.2004 (Bach-Motetten)

„Vor manchem möchte man ehrfürchtig verstummen statt viele Worte zu verlieren. Das Konzert des Vokalsolisten Ensembles ‚Gli Scarlattisti‘ am Sonntag beim Kirchheimer Konzertwinter gehörte dazu. Reine, von keinem Missklang, von keiner Unaufmerksamkeit getrübte Schönheit verwirklichte sich hier – sicher auch im ursprünglichen Sinn der gebotenen Musik, die von ihren Urhebern dem Lobe Gottes und der Verkündigung offenbarter Wahrheit gewidmet ist.“

2003

Reutlinger Generalanzeiger, 01.09.2003 (Bachkantaten BWV 76 und 147)

„Der mit trefflichen Vokalsolisten besetzte Chor vollbrachte in den teilweise sehr anspruchsvollen Sätzen der beiden Kantaten Wunder an homogenem Zusammenklang, garantierte in fugierten Teilen vorbildliche Durchhörbarkeit. Große Freude bereitete die berühmte Kantate 147 ‚Herz und Mund und Tat und Leben‘. Der fantastisch musizierte Eingangschor war ein einziges Fest großartigen chorischen Jubels und glanzvoller instrumentaler Entfaltung.“

2002

Nürnberg, Der neue Tag, 15.07.2002

„Mit einem Spitzenensemble von internationalem Ruf endete die ION in St. Sebald... In makelloser Intonation und untrüglichem Stilgefühl boten die Künstler musikalische Vollkommenheit.“

Nürnberger Zeitung, 09.07.2002 (Scarlatti u.a.)

„Das Stabat Mater von Namenspatron Scarlatti mit klaren wie farbigen vokalen Bögen und fein differenziertem melodischem Glanz wurde zum Höhepunkt des Abends.... In den koloraturartigen Ausschmückungen des ‚Inflammatus‘ und der ständigen Variation zwischen homo- und polyphonen Passagen wandelte sich der Text in der erstklassigen Interpretation von Gli Scarlattisti zu einem Klangerlebnis von bestechender Schönheit.“

Reutlinger Generalanzeiger, 17.06.2002 (Arnold, Diptychon u.a.)

Arnolds „Diptychon“ ist ein hochkomplexes, christologisch durchdachtes, symbolreiches und von einem ‚ordo‘ der Zahl getragenes Werk... Seine Geist-Erfülltheit und seine Farbigkeit des ;logos‘ bedarf freilich einer so illuminierten Wiedergabe wie sie die ‚Scarlattisti‘ mit der universalen Klarheit ihres Singens erreicht haben. Ihre Intonation und deren Konstanz sind phänomenal. Zwölf Stimmen, von denen jede persönlich präsent ist, die zusammen den vollkommenen Klang verkörpern.“

Frankfurter Rundschau, 12.02.2002

„Gli Scarlattisti (unter Leitung von Jochen M. Arnold am Tasteninstrument) sangen in originalem Italienisch [...] und warteten ihrerseits mit kultiviertem und ausdrucksvollem Gesang auf.“

Frankfurter Allgemeine, 11.02.2002 (Vecchi, L’Amfiparnaso)

„Für das „Lunchkonzert“ fand der Veranstalter eine überaus glückliche Lösung durch das Engagement des kompetenten Ensembles „Gli Scarlattisti“ aus Reutlingen: Sechs hochqualifizierte Vokalsolisten und drei Continuospieler, mehr benötigt diese Musik nicht. [...] Wie rein und edel die Musik Emotionen zu schildern vermag, konnten die so expressiv wie stilsicher intonierenden Sänger mühelos beweisen.“

Reutlinger Generalanzeiger, 11.02.2002 (Vecchi, L‘Amfiparnaso)

Die „sechs Sängerinnen und Sänger überzeugten mit Komik, Witz, aber auch Tragik ihrer Darstellung. Dass das Ensemble freilich nicht nur über Commedia dell’Arte-Qualitäten verfügt, sondern auch musikalisch zu den hochkarätigsten des Südwestens gehört, stellte es auch diesmal wieder unter Beweis. [...] Der Tonfall des Ensembles ist transparent, jede Stimme deutlich erkennbar und dennoch fügt sich das Ganze zu einem runden, organischen Klang.“

2001

Neue Westfälische Zeitung, 10. Mai 2001

„Gli Scarlattisti stellen die Crème de la Crème der Alten-Musik-Szene im süddeutschen Raum dar.  [...] Das Ensemble verstand es exzellent, die Emotion aus der Musik [Scarlattis] heraus darzustellen und etwa die virtuosen Melismen [...] organisch zu integrieren. In Johann Sebastian Bachs Motette „Jesu meine Freude“ wurde die außerordentliche Transparenz und Homogenität des Ensembleklangs, die feinfühlige Ausarbeitung der Dynamik und die sublime Artikulation noch deutlicher. Lichter, schwereloser und perfekter in der handwerklichen Ausführung kann man diese Musik nicht ausführen.“

Lippisches Kulturjournal, 09. Mai 2001 (Monteverdi, Selva morale, Scarlatti, Bach)

„Höhepunkt des Konzertes war zweifellos das zehnstimmige Stabat Mater von Domenico Scarlatti, [...] agilità und „graziosità“, besonders im „Inflammatus“ atemberaubend und klar, wurde mit bestechenden Soli in Fülle geboten.“ 

Süddeutsche Zeitung München, 20. Februar 2001 (Rosenmüller)

Die Scarlattisti „offenbaren ihre wahre Kunst, wenn der Satz sich polyphon auffächert, wenn sie die Solostimme Wort für Wort weitergeben können, durch alle Rhythmus- und Tempowechsel hindurch.“

Reutlinger Generalanzeiger, 19. Februar 2001 (Rosenmüller/ Bach)

„Wenn ein kirchenmusikalisches Allround-Genie wie Jochen M. Arnold einen Chor ausschließlich mit professionellen Sängerinnen und Sängern besetzt und dazu noch gewiefte Barockspezialisten als exquisites Instrumentalensemble verpflichtet, ist Herausragendes zu erwarten. In der Tat musizierten Gli Scarlattisti und die Capella Principale Johann Rosenmüllers Psalmvertonungen und J.S. Bachs Motette ‚Jesu meine Freude‘ einzigartig, eben so, wie man sich dies im Idealfall vorstellt.“

2000

Nürnberg, Der neue Tag, 13. Juli 2000

„Als eines der schönsten Konzerte der ION in den letzten Jahren erwies sich der Abend mit dem Ensemble ‚Gli Scarlattisti‘ unter Jochen M. Arnold. [...] Das Charakteristikum dieses Konzertes von unglaublicher Perfektion war jedoch seine gleichzeitige Wärme und Herzlichkeit mit der die ‚Scarlattisti‘ aufwarteten. Die Motette ‚Singet dem Herrn ein neues Lied‘ von Johann Sebastian Bach meinte man kaum jemals zuvor so vollkommen gehört zu haben. [...] Die Synthese von instrumentaler Akribie und sängerischem Wohllaut ließ vernehmen, was geistliche Musik auch sein kann: ein Faszinosum.“

Reutlinger Nachrichten, 04. Juli 2000

„Jochen Arnolds Scarlattisten sind derzeit in der Region das profilierteste und kompetenteste Elite-Ensemble für barocke Gesangskompositionen. [...] Zwischen koloraturen-gespicktem Solo-Gesang und totentanzartig ins Werk gesetztem Jüngstem Gericht faszinierte Vivaldis konturierte, plastisch aus dem Text entwickelte Motivik. Kurzum, eine Vivaldi-Komposition von unvermuteter Prägnanz. Und das galt auch für die Interpretation. Die wurde allerdings noch getoppt durch die Bach-Motette ‚Singet dem Herrn ein neues Lied.‘ [...] In britischer Grandezza dann das Finale mit Georg Friedrich Händels ‚Utrechter Te Deum‘: Nicht zuletzt in dieser vielgliedrigen Komposition stellte Arnolds Ensemble seine Wendigkeit unter Beweis, außerdem eine Gesangskultur, die Power und Belcanto adäquat in Einklang zu bringen weiß.“

Regensburger Zeitung, 03. Juli 2000 (Bach und europäische Zeitgenossen)

„Das relativ junge Ensemble [...] zählt heute zweifelsohne zu einem der besten deutschen Ensembles für Barock- und geistliche Musik und ist weit über Süddeutschland hinaus bekannt.“

Reutlinger Generalanzeiger, 31. Januar 2000

„Dies ist eines jener wenigen Konzerte gewesen, für die das Wort ‚Ereignis‘ die einzig angemessene Bezeichnung darstellt. [...] Jochen M. Arnold sorgt für feinste Impulse auch der rhythmischen Art, weiß mit den chromatischen Affekten umzugehen, ist ein Klang-Schöpfer und ein hervorragender Stilist, der subtilste Tonspannungen wahrnimmt und Monteverdis Musik dabei weiträumig fließen lässt. Die Scarlattisti – solistisch, im Duett oder als Ganzes – singen klar und mit Ausdruck. Erhaben, farbig und bewegungsfähig bis hin zu leichter tänzerischer Anmut. Voll durchregistriert in einem strahlenden, substanzstarken Klang.“

Fellbacher Zeitung, 31.01.2000

„Die Concerti gaben Gelegenheit zur Bewunderung von höchster sängerischer Virtuosität. [....] Den Tenören gelang es [im Duo Seraphim], ihre Stimmen im Einklang zu einem neuen Register zu vereinigen, das von erhabener Schönheit war. [...]  Eine Aufführung der Marienvesper erfordert versierte Musiker unter kompetenter Leitung, die zu gestaltendem Musizieren anregt. Kommen diese Faktoren zusammen, so kann der Zuhörer in den Genuss eines einzigartigen Konzertes kommen, wie es an diesem Abend in der Melanchthonkirche der Fall war.“

Der Bund, Bern, 24.01.00 (Monteverdi, Marienvesper)

„Sorgfältige Artikulation, lockere Stimmführung, individuell gefärbte, im Ensemble sich trotzdem mühelos verbindende Stimmen, ein sehr ausdrucksvolles doch unmaniriertes Singen, dazu eine vorzüglich sich einfügende und mitgestaltende Generalbassgruppe und schliesslich die ruhige, unaufdringliche Führung durch Jochen M. Arnold verhalfen dem eindrucksvollen Werk zu einer Aufführung, die tief berührte und die Zuhörer zu ungewöhnlich lang anhaltendem Beifall veranlasste.“

1999

Für das Jahr 1999 liegen aktuell keine Pressebereichte vor.

1998

Für das Jahr 1998 liegen aktuell keine Pressebereichte vor.

1997

Für das Jahr 1997 liegen aktuell keine Pressebereichte vor.

1996

Reutlinger Generalanzeiger, November 1998 (Schütz, Schwanengesang)

„Die Perfektion des Sologesang, die Flexibilität der Stimmen, die persönlichen Färbungen und Gestaltungsmöglichkeiten wurden verbunden mit einem vollen, chorischen Ton, der eine große dynamische Breite zuließ. Die Polyphonie in Schützens Musik war allein schon ein Erlebnis. Doch erst durch die klar strukturierte Umsetzung des Ensembles kamen die einzelnen Melodielinien klar zur Geltung.“